| Bis etwa 1850 haben die Kürschner ihre Rohfelle selbst zugerichtet. Danach trennte sich das Zurichten von der eigentlichen Kürschnerei und im späteren Verlauf entstanden daraus große Veredlungsunternehmen. |
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| Von Gerbung spricht man, wenn rohe Häute und Felle nach der Enthaarung zu Leder verarbeitet werden. |
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| Von Zurichtung spricht man, wenn Rohfelle zu dauerhaften Pelzfellen gemacht werden. Das heißt, das Pelzleder muß so konserviert werden, daß das Haar stabil bleibt und nicht ausfällt. Heute findet beim Zurichten ein Substanzaustausch statt. Verderbliche Fette und Eiweißstoffe (Enzyme, Proteine), von Natur aus in jeder Haut vorhanden, werden ersetzt durch konservierende und stabilisierende Substanzen. Die Lebensdauer der Felle vervielfacht sich. Etwa 130 Arbeitsgänge machen aus getrockneten Rohfellen geschmeidige, strapazierfähige und verarbeitungsfähige Pelzfelle mit optimalen Trageeigenschaften. Schematisch vereinfachter Ablauf der Pelzzurichtung: 1) Weichen: 2) Entfleischen: 3) Waschen: 4) Pickeln: 5) Gerben: 6) Fetten: 7) Trocknen: 8) Läutern: 9) Strecken: 10) Dünnschneiden: 11) Bäkeln: 12) |
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| Strenge nationale und europäische Umweltgesetze haben veredelte Pelzfelle zu einem Spitzenprodukt werden lassen. Um Auskunft über den Gebrauch von chemischen Substanzen zu bekommen klicken sie bitte hier. |
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