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Gewerbe zu Nürnberg
Kürschner Sie kommen zu Nürnberg schon im Jahre 1285 vor. Seit dem Jahre 1370 ist allemal einer derselben ein Rathsherr; der erste Rathsherr dieser Art hies Hanns Heinrich, und starb im Jahre 1390. Ein nürnbergscher Kürschner, Namens Steffan Neudorffer, im Jahre 1500, war so geschickt in seiner Profession, daß er einst einen Zobelpelz für 100 Gulden so fein zurichtete, daß ihn der Kaufmann durch seinen Wappenring hindurchziehen konnte. Die Kürschner zu Nürnberg haben ein geschenktes Handwerk, und müssen Meisterstücke machen. Im Jahre 1784 war der Kürschner Vogel besonders geschätzt. ( Mit frdl. Genehmigung der Museen der Stadt Nürnberg, |
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